Archiv der Kategorie: Lyrik

Der große Ki

Die Werkstatt 
Leer und kalt
Der Meister
Weilt im Elysium.

Hinter ihm
Die Rosse
Die ins Feuer liefen
Die Granaten
Die ihn trafen.

Die Schönen
Die er umarmte
Die Teufel
Mit denen
Er kämpfte.

Die heißen Eisen
Die schönen Körper
Die Tränen und
Die Schwielen
Vergangenheit.

Es blieben
Totes Metall
Erloschene Feuer
Rostige Hämmer
Und Zangen.

Vererbt
Lehrlinge
Die längst zu
Meistern wurden
Und an anderen Stätten
Die Ideen formten.

Ihrerseits
Die Tickets buchend
Zum Kongress
Beim alten Meister.

Zum Rondo
Werden sie tanzen
In schweren
Lederschürzen
Und preisen Mühe
Seele und Geist.


Der große Ki

Uranus

Blaues Licht
Kalte Nacht
Polizisten suchen
Verbotene Fracht.

Stille Häuser
Wache Blicke
Versteckt
Im dichten Regen.

Geheimnisse
Die keine sind
Spannung
Die Verzweiflung gleicht.

Sphärische Töne
Aus einer fernen Welt
Zersägen
Tiefe Dunkelheit.

Ozeane
Werden Boten
Senden Noten
In das ferne Grau.
Uranus

Träume

Enge Westen
Weite Hosen
Nacktes Fleisch
Auf trübem Grund.

An der Theke steht Walküre
Lockt mit flüssigem Schatz
Rauchige Kehlen
Gurgeln die Erlösung.

Sieben Meere sind umsegelt
Und immer noch kein Land in Sicht.
Am Wochenende wird gekegelt
Und am Montag ists der Kopf
Der sticht.

Geträumt wird von der anderen Welt
In der kein Zwang mehr Einzug hält.
Erlebt wird eine andere Sphäre
In der das Dasein Urteil fällt.


Träume