Zusammenfassung eines Interviews auf der Straße

Vom Entsetzen geplagt

Von der Angst übermannt

Im Innern vereinsamt

Durch das ewig Gleiche erschlagen

Dumpf, am Boden sitzend

Nach Fluchten sich sehnend

Die Sphären durchwühlend

Nach Wegen, die es nicht gibt

Von Abstraktionen verführt

Von Verschwendung geblendet

Erbrochen die Selbstherrlichkeit

Geblendet durch Feindbilder

Versucht durch den Rausch

Geschockt durch die Nüchternheit

Von der Dämmerung zur Nacht

Erwachen im Morgengrauen

Sehnsüchte bei Sonnenaufgang

Niedergedrückt durch die Routinen

Der Angst folgt der Hass

Dem Hass die Zerstörung

Und die Ruhe ist vor dem Sturm

Beim Blick zurück

Blinkt die Ordnung

Nach vorne 

Das große Nichts.

5 Gedanken zu „Zusammenfassung eines Interviews auf der Straße

  1. Avatar von autopictautopict

    Ich fasse zusammen:
    Früher war alles besser und Bill Gates ist schuld.

    (Wenn ich das Bild so ansehe, muss es sich um ein Selbstgespräch handeln).

    1. Avatar von BludgeonBludgeon

      Nun ja, die Gesellschaft ist grade dabei, viel vergessen zu wollen, was sie schonmal wusste, damit neue Naivitätswellen möglich werden, die wieder nur eine neue Runde des alten Spiels ermöglichen werden.
      Neu ist diesmal nur die Frage, was schneller eintritt – die Katastrophe durch Krieg (durch ähnliches Dilettantentum wie 1914) oder durch Klima-Gau.

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