Vom Entsetzen geplagt
Von der Angst übermannt
Im Innern vereinsamt
Durch das ewig Gleiche erschlagen
Dumpf, am Boden sitzend
Nach Fluchten sich sehnend
Die Sphären durchwühlend
Nach Wegen, die es nicht gibt
Von Abstraktionen verführt
Von Verschwendung geblendet
Erbrochen die Selbstherrlichkeit
Geblendet durch Feindbilder
Versucht durch den Rausch
Geschockt durch die Nüchternheit
Von der Dämmerung zur Nacht
Erwachen im Morgengrauen
Sehnsüchte bei Sonnenaufgang
Niedergedrückt durch die Routinen
Der Angst folgt der Hass
Dem Hass die Zerstörung
Und die Ruhe ist vor dem Sturm
Beim Blick zurück
Blinkt die Ordnung
Nach vorne
Das große Nichts.

So vielfältig ist das (Er)Leben….
Ich fasse zusammen:
Früher war alles besser und Bill Gates ist schuld.
(Wenn ich das Bild so ansehe, muss es sich um ein Selbstgespräch handeln).
Früher ist alles besser und das wurde morgen schon gespielt
Nun ja, die Gesellschaft ist grade dabei, viel vergessen zu wollen, was sie schonmal wusste, damit neue Naivitätswellen möglich werden, die wieder nur eine neue Runde des alten Spiels ermöglichen werden.
Neu ist diesmal nur die Frage, was schneller eintritt – die Katastrophe durch Krieg (durch ähnliches Dilettantentum wie 1914) oder durch Klima-Gau.
Kein Widerspruch, und das Tempo nimmt zu.
Abgerechnet wird eben zum Schluss.